20. Januar 2017

Wissenswertes über das ITIL Foundation Zertifikat

Haben Sie sich diese Frage auch schon oft gestellt? Dann wird Ihnen unser Blogartikel sicherlich gefallen und weiterhelfen. So schreibt die Wirtschaftsinformatikschule Schweiz (WISS): „ITIL V3 ist heute Standard, wenn es um die Einführung von IT-Services oder die Überprüfung vorhandener Dienste geht“. Der heutige Stand dieser Best Practice Servicemethode ist ITIL Foundation V3 und wurde 2011 eingeführt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der WISS. Es ist zugleich das erste Modul, das man ablegen muss, um weitere Module darauf aufzubauen. Wenn Sie im Internet danach googlen, dann finden Sie weitere unzählige Hinweise und verschiedene Kursmöglichkeiten. Beispielsweise von Digicomp, wo der Kurs ca. CHF 2.500.- Franken kostet bis hin zu Online-Anbietern, wo es fast gratis ist. Es lohnt sich also ein entsprechendes Bild zu machen, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden.

ITIL Foundation Kreisel, Quelle: allevents.in

Dieses Zertifikat macht durchaus Sinn und sieht nicht nur gut aus auf dem Lebenslauf oder als Beweis, dass man es kann auf LinkedIn und Xing. Der Nutzen der sich daraus ergibt, kann für Organisationen gewaltig sein, denn Sie lernen wie Sie die Supportprozesse innerhalb Ihrer Organisation noch effizienter gestalten können. Es ist vor allem eine Methode für Praxisanwender, die wissen wollen, was Sie in Ihrer Organisation optimieren können. Bei vielen entsteht auch der sogenannte „Aha-Effekt“, insbesondere wenn sich beim Bearbeiten von internen und externen Kundenanfragen eine gewisse Routine eingestellt hat.

Wie Sie sich nun am besten auf die Prüfung vorbereiten, das müssen Sie für sich selber herausfinden. Sollten Sie reichlich Zeit haben oder sehr schnell Informationen aufnehmen und verarbeiten können, dann können Sie es via Online-Kurs machen. In vielen Fällen kann auch Ihr Unternehmen einen solchen Kurs organisieren oder Ihnen zumindest eine Teilnahme an einem externen Kurs ermöglichen. Die Prüfungshürde ist nicht so hoch wie bei dem PMP Zertifikat. So müssen Sie „nur“ 65% richtig haben, d.h. 26 von 40 Fragen. Trotzdem sollten Sie diese Prüfungen nicht unterschätzen und sich gewissenhaft vorbereiten. Zudem kommt es ganz darauf an, wo Sie den Kurs gemacht haben und wo Sie die Prüfung ablegen. Vor allem im englischen Sprachraum scheint es hier grössere Unterschiede zu geben. Sollten Sie von daher keinen Kurs besucht haben, wo man Ihnen die wichtigsten Fragen und Punkte bereits zusammengefasst übergibt, dann stellen Sie sicher, dass Sie sich die nötigen Fachbücher und Tests zu legen. So gibt es eine Menge Online-Tests, die Sie ablegen können, um Ihr Wissen zu überprüfen, die wir Ihnen sehr empfehlen. Darüber hinaus können Sie sich einmal die Liste von Fachbüchern, die Sie auf Simplilearn.com finden genauer ansehen, hier werden Sie sicherlich auch fündig. Falls Sie doch lieber Deutsch bevorzugen, dann können Sie sich das Buch ITIL V3-Basiswissen, einmal näher ansehen. Sie finden in diesem Buch neben insgesamt 784 Seiten wertvollen Inhalt auch 250 Übungsfragen inkl. Antworten.

Zusammengefasst kann man über das ITIL Foundation V3 Zertifikat sagen, dass Sie es machen sollten, vor allem wenn Sie in naher Berührung mit IT Supportprozessen stehen und Ihre Organisation voranbringen möchten. Sie können sich entweder individuell vorbereiten, was sicherlich länger dauert, aber um einiges kostensparender ist als ein Präsenzkurs. Wie Sie nun vorgehen möchten, ist Ihnen überlassen und wir von HR Software Consulting wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

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